Inhalte Ostern

Einleitung

Was bleibt von Ostern übrig, wenn alles aufgegessen ist?

„So bitten wir nun stellvertretend für Christus: ‚Lasst euch versöhnen mit Gott!‘“ 2. Korinther 5,20

Wenn der Schoko-Osterhase schon in die Bäuche gehoppelt ist, und auch die letzten bunten Eier weggefrühstückt wurden, dann ist Ostern schon bald wieder in Vergessenheit geraten. Doch wie leicht übertönen diese Dinge die eigentliche Botschaft von Ostern.

„Es ist vollbracht“ – das hat Jesus am Kreuz gesagt, kurz bevor er gestorben ist. Doch was genau war es, das hier zur Vollendung gebracht wurde? Es war der Plan Gottes, die Menschen vom Elend der Sünde zu erretten!

Denn wir brauchen Rettung vor dem Zorn Gottes über unsere Sünden. Und das erstaunliche ist: Er selbst bietet sie uns an. Jesus Christus – wahrer Mensch und wahrer Gott – wurde schuldlos hingerichtet um an unserer Stelle unsere Strafe zu tragen.

Gott selbst bietet uns Versöhnung mit sich an, und möchte auch dich zur Umkehr bewegen. Wirst du sein Angebot annehmen? Hier findest du sein Friedensangebot, das Evangelium, in aller Kürze zusammengefasst:

Icon: Hand „Stopp“

Icon: Hand zeigt Stopp-Geste
„… denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, …“ Römer 3:23

Gott hat uns Menschen perfekt und nach seinem eigenen Vorbild geschaffen. Aber die Menschen wollten unabhängig von Gott sein und selbst bestimmen was gut und böse ist. Seit dem Sündenfall leben wir alle in unserer sündigen Natur. Jeder ist Sünder (Römer 3:23). Es gibt niemanden der in seinem Leben die Maßstäbe Gottes erreichen kann, und noch so viele gute Taten können unsere bisherige Sünde nicht aufheben. Der Lohn für die Sünde ist der Tod – der ewige Tod (Römer 6:23). Wir haben von uns aus keine Möglichkeit dieser Strafe zu entgehen. Der erste Schritt für uns ist, diese Schuld anzuerkennen.

Icon: Kreuz

Icon: Jesus hängt am Kreuz

„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.“

Johannes 3:16

Gott weiß, dass es für uns keinen Ausweg mehr gibt. Er liebt uns, aber als gerechter Richter kann er über unsere Sünde nicht hinwegsehen. Die Schuld muss bezahlt werden. In seiner Barmherzigkeit hat Gott seinen Sohn geopfert und Jesus hat unsere Strafe auf sich genommen. Jesus ist auf die Welt gekommen und hat vollbracht was wir nicht konnten: Er hat nicht gesündigt. Da ihn selbst keine Schuld trifft, konnte er stellvertretend für andere die Strafe auf sich nehmen. Wenn wir unsere Sünden bekennen und bereuen, dürfen wir uns an ihn wenden und um seine Gnade bitten.

Icon: Hand ausgestreckt

Icon: Eine offene ausgestreckte Hand
„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“1. Johannes 1:9

Wenn wir unsere Sünden bereuen, unser Leben Gott übergeben und uns nach ihm ausrichten, dann wird das Opfer Jesus für unsere Schuld wirksam. Gott ist uns gnädig und vergibt uns. Daraufhin werden wir geistlich neu geboren (Johannes 3:3). Das ist einmalig: Wenn wir uns einmal ernsthaft zu Gott bekehrt haben, werden wir nicht mehr verloren gehen (Johannes 6:37–39; Römer 8:38). Als Siegel für diesen neuen Bund mit Gott erhalten wir den Heiligen Geist. Der ist unser Beistand und Lehrer und erinnert uns an die Lehre von Jesus (Johannes 14:26).

Icon: Fuß

Icon: Ein Fuß einer gehenden Person
„Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach!“Matthäus 16:24

Wenn wir geistlich neu geboren worden sind, dann wird sich unser Leben ändern. Jesus nachfolgen heißt auch seine Gebote zu halten – nicht aus Zwang, sondern aus Dankbarkeit. Wir werden nicht durch ein gutes und gerechtes Leben errettet, sondern umgekehrt bewirkt die Errettung ein gutes und gerechtes Leben. Es ist ein Zeichen, dass unsere Bekehrung ernsthaft gewesen ist. Ein Glaube ohne Werke ist tot (Jakobus 2:15–18). Ein lebendiger Glaube aber führt zu einer sichtbaren Änderung im Leben, zu guten Werken und zu einer Abkehr von der Sünde.

Frohe Ostern!

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